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zoom RSS 子どもたちに対してドイツの原発労働者と同様の被曝限度基準を設定/文部科学省

<<   作成日時 : 2011/04/23 19:05   >>

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「文部科学省、子どもたちに対してドイツの原発労働者と同様の被曝限度基準を設定」
エドムント・レンクフェルダー(オットーハーグ放射線研究所)「明らかにがん発症の確率が高まる。基準設定により政府は法的には責任を逃れるが、道徳的には全くそうではない。」

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子供に「年20ミリシーベルト」の非人道性=「放射線管理区域」の6倍に相当する被曝を強要 [2011年04月21日(木)]
http://blog.canpan.info/foejapan/archive/7
 本日、文科省・原子力安全委員会vs.NGOの交渉に参加してきました。これは、フクロウの会・福島みずほ事務所の主催の会合で、美浜の会、フクロウの会、グリーンアクションがそれ以前に提出した質問書に基づくものでした。会合では、19日に文科省が発出した「20ミリシーベルト」だったら校庭で遊ばせても大丈夫という点に集中したやりとりが行われました。
 子供に対して、きわめて高い20ミリシーベルトという基準を強要する、この無責任極まりない国の方針は、きわめてずさんなプロセスで決められたようです。
 なんとかこの20ミリシーベルトを覆すために、みなさんもぜひ、文科省などに怒りの声をお寄せください。下記、簡単に会合のポイントを記します。
(背景)
・4/19、文科省は「福島県内の学校等の校舎・校庭等の利用判断における暫定的考え方について」を発表、福島県教育委員会や県などに通知。
http://www.mext.go.jp/b_menu/houdou/23/04/1305174.htm
(ポイント)
・福島県内の小中学校などの汚染レベルが放射線管理区域以上(0.6マイクロシーベルト/時以上)となっている学校が、現在75%以上。「放射線管理区域」:労働基準法で18歳未満の作業を禁止している。
 参考:「福島県放射線モニタリング小・中学校等実施結果」の集計
 http://www.foejapan.org/infomation/news/110413_sakagami3.pdf

・年20ミリシーベルトは、3.8マイクロシーベルト/時に該当し、この「放射線管理区域」の0.6マイクロシーベルトの約6倍に相当する。
・年20ミリシーベルトとは、原発労働者が白血病を発症し労働認定を受けている線量に匹敵する。
・文科省HPによれば、ICRPの「事故収束後の基準」の1〜20mSvを採用。20ミリシーベルトはこの最大値。
・この基準は、子供の感受性を考慮にいれていない。
・この20ミリシーベルト基準適用にあたっては内部被曝を考慮していない。
・すでに、各学校では、文科省の通達をうけた教育委員会からの指示で、子供を校庭で遊ばせている。
(本日の会合での文科省・原子力安全委員会の答弁)
・文科省:「放射線管理区域」の基準を上回るという事実は認識せず(というか、担当者はそもそも「放射線管理区域」の基準を知らない)。
・このような議論が行われたかも知らない。
・原子力安全委員会:原子力安全委員会は14時頃に文科省からの「20ミリシーベルトでいいか?」という連絡をうけ、16時頃に「よい」と返答した。
・この間、会議は開催していない。委員会内でどのような協議をしたかは不明。議事録もあるかも不明。
・文科省:20ミリシーベルトの根拠は、ICRPの「事故収束後の基準」(1〜20ミリシーベルト)と「事故継続等の緊急時の状況における基準」(20〜100ミリシーベルト)の中間。→これはHPの記述と異なります。
・文科省:内部被曝は考慮せず。あるシミュレーションをもとに、内部被曝を考慮しなくてもよいという結論に至る。そのシミュレーションの詳細については承知していない。
・子供にも大人と同じ基準を用いているかといわれれば、そのとおり。
(NGO側要求)
・20ミリシーベルト決定のプロセスをすべて明らかにすること。
・根拠を明らかにすること。これらすべてについて文書で回答すること
・内部被曝を考慮しなかった根拠としなっているシミュレーションとは何か明らかにすること。
・子供であることを考慮しなかった理由を明らかにすること。
・測定は、福島県の市民と相談しながら行うこと。
・年20ミリシーベルトという基準を撤回すること。

ぜひ、みなさまも政府に抗議してください!
※抗議先:
首相官邸:https://www.kantei.go.jp/jp/forms/goiken_ssl.html
文部科学省:https://www.inquiry.mext.go.jp/inquiry09/
文科省スポーツ・青少年局学校健康教育課03−5253−4111
続きはまたご報告します。
(文責:満田夏花)
※参考
【フクロウの会ブログ】
原発震災復興・福島会議の進言書に、福島のお母さんたちの悲痛な声が多くよせられています。
http://fukurou.txt-nifty.com/fukurou/2011/04/svh-652a.html
【FoE等主催の緊急セミナー報告】
「原発震災から子供たちを守れ」(4月13日開催)
http://www.foejapan.org/infomation/news/evt_110413.html

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21.04.2011
Fukushima-Katastrophe
Japan legt hohe Strahlengrenzwerte fu"r Kinder fest
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,758410,00.html

画像Es ist eine umstrittene Ma?nahme der Verantwortlichen in Tokio: Fu"r Kinder in Japan gilt jetzt der gleiche Strahlengrenzwert wie fu"r deutsche AKW-Mitarbeiter. Das Erziehungsministerium hat nach SPIEGEL-Informationen den Wert fu"r die maximale Dosis festgesetzt. Experten reagieren bestu"rzt.

Tokio - Im Umgang mit den Folgen der Fukushima-Katastrophe greift das japanische Erziehungsministerium zu drastischen Methoden: Die Beho"rde hat die maximale Strahlendosis, der Kinder in Schule und Kindergarten ausgesetzt sein du"rfen, auf 3,8 Mikrosievert pro Stunde festgesetzt. Nach SPIEGEL-Informationen kann sich dies auf das Jahr hochgerechnet bei acht Stunden Aufenthalt pro Tag im Freien auf rund 20 Millisievert aufsummieren - die Ho"chstdosis fu"r einen deutschen Atomkraftwerksmitarbeiter.

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"Das ist viel zu viel", sagt Shaun Burnie, der als unabha"ngiger Experte fu"r Greenpeace arbeitet. "Kinder sind doch viel strahlenempfindlicher als Erwachsene." Edmund Lengfelder vom Otto Hug Strahleninstitut ist empo"rt: "Man nimmt damit ganz bewusst zusa"tzliche Krebsfa"lle in Kauf. Durch den Grenzwert ist die Regierung juristisch aus dem Schneider - moralisch aber nicht."

Obwohl 20 Millisievert pro Jahr im unteren Ermessensbereich der Empfehlungen der Internationalen Strahlenschutzkommission fu"r Strahlenunfa"lle la"gen, sagt Peter Jacob, Leiter des Instituts fu"r Strahlenschutz am Helmholtz Zentrum Mu"nchen, sei dies das erste Mal, dass er wirklich ein Problem mit einer Ma?nahme der japanischen Regierung habe: "Bei der hohen Strahlensensitivita"t von Kindern sollte man einen Wert von 20 Millisievert mo"glichst vermeiden."

Viele japanische Eltern hatten gegen die Wiederero"ffnung der Schulen in der Krisenregion zum 6. April protestiert. Greenpeace will jetzt die o"rtlichen Bu"rger- und Umweltinitiativen in ihrem Kampf gegen die Grenzwerte unterstu"tzen.

Japan hat unterdessen rund um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima eine offizielle Sperrzone eingerichtet. Ministerpra"sident Naoto Kan erkla"rte am Donnerstag bei einem Besuch in der Provinz Fukushima die Region in einem Radius von 20 Kilometern um das AKW zum Sperrgebiet, das niemand ohne staatliche Genehmigung betreten du"rfe. Das Gebiet galt zwar schon zuvor als Evakuierungszone, es gab jedoch kein Verbot, es zu betreten. Die Sperrzonen-Regelung tritt nun an diesem Donnerstag um Mitternacht (Ortszeit) in Kraft.

Rund 80.000 ehemalige Bewohner, die das Erdbeben und den Tsunami vom 11. Ma"rz u"berlebt haben, sind davon betroffen. Immer wieder waren die Flu"chtlinge trotz der akuten Gefahr durch radioaktive Strahlen auf eigene Faust in ihre Wohngebiete zuru"ckgekehrt, um Habseligkeiten zu holen. Das wird jetzt nur noch mit ausdru"cklicher Genehmigung unter Auflagen mo"glich sein. So ist es nur einer Person pro Haushalt erlaubt, das Gebiet fu"r etwa zwei Stunden zu betreten. Die Menschen mu"ssen dabei Schutzkleidung und ein Dosimeter tragen, erkla"rte Regierungssprecher Yukio Edano. Sie sollen in Gruppen mit Bussen ins Sperrgebiet gebracht werden. Dies gilt allerdings nicht fu"r Menschen, deren Wohnungen in einem Umkreis von drei Kilometern um das havarierte Kraftwerk liegen. Sie du"rfen dieses Gebiet u"berhaupt nicht mehr betreten.

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Die japanische Regierung hat au?erdem die Evakuierungszone im Umkreis von 20 Kilometern um die Atomruine auf bestimmte Gemeinden ausgeweitet, aus Sorge vor sich langfristig ansammelnden radioaktiven Partikeln. Bewohner dieser Gemeinden sind nun aufgefordert, ihre Ha"user in etwa einem Monat zu verlassen.

Mehr als einen Monat nach dem schweren Beben und dem Tsunami, bei denen das AKW Fukushima bescha"digt wurde, ist die schwerste Atomkrise seit dem Super-GAU von Tschernobyl vor 25 Jahren immer noch nicht unter Kontrolle. Der Betreiber Tepco hatte am Wochenende erkla"rt, er hoffe, in sechs bis neun Monaten die havarierten Reaktoren stabilisieren zu ko"nnen. Dieser Zeitplan ko"nne aber nur eingehalten werden, wenn "alles reibungslos" verlaufe, sagte Edano.

Wie die Regierung weiter mitteilte, wird die Evakuierungszone um das benachbarte Atomkraftwerk Fukushima Daini, das etwa zehn Kilometer vom havarierten AKW Fukushima Daiichi entfernt liegt, verkleinert. Die Mo"glichkeit eines "ernsten Unfalls" sei gering geworden. Die Zone werde daher von bislang zehn Kilometern um das AKW auf acht Kilometer reduziert. Alle Reaktoren gelten dort als sicher in der Langzeitabschaltung.

cib/dpa/Reuters

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学校の放射線量 暫定基準を公表/屋外活動制限 文科省
http://kurie.at.webry.info/201104/article_18.html
学校での放射線指針を公表 年10ミリシーベルト以下/原子力安全委
http://kurie.at.webry.info/201104/article_12.html
低レベル放射能がもたらす健康被害は?/福島原発
http://kurie.at.webry.info/201104/article_9.html
ヨウ素剤投与の基準を引き下げ、早期投与を推奨 仏専門家グループ/甲状腺ガン
http://kurie.at.webry.info/201104/article_1.html
福島県飯舘村でIAEAの避難基準値超える放射性物質
http://kurie.at.webry.info/201103/article_30.html
放射能汚染による甲状腺ガンのリスクは長期にわたる/チェルノブイリ原発事故 放射性ヨウ素
http://kurie.at.webry.info/201103/article_18.html

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