反原発国会包囲デモ

反原発デモ、国会議事堂を取り囲む…議員も合流
http://www.yomiuri.co.jp/national/news/20120729-OYT1T00738.htm
国会前で行われた反原発集会(29日午後7時53分、国会前で)=吉岡毅撮影

 脱原発を訴える市民グループの呼びかけに集まった人たちが29日、東京都千代田区の国会議事堂を取り囲み、原発を再稼働させた政府や政治への抗議活動を行った。

 今年3月から毎週金曜日を中心に首相官邸前で抗議活動をしている「首都圏反原発連合」が主催。この日は、近くの公園で集会を行い、デモ行進した後、国会議事堂を取り囲んだ。立ち入りが規制された車道に一時、人がなだれ込み、騒然とした雰囲気となった。

 参加者は暗くなり始めた午後7時頃からキャンドルやペンライトを手に、「再稼働反対」などと連呼。この日は、自民党の河野太郎衆院議員ら各党の国会議員も合流した。

 警視庁によると、この日のデモ行進参加者は約1万2000人に上った。
(2012年7月29日21時21分 読売新聞)

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国会を取り囲む「脱原発」の灯 歩道沿い1.5キロ
http://www.asahi.com/national/update/0729/TKY201207290270.html
画像写真:国会前に集まったデモの参加者=29日午後7時29分、東京都千代田区、本社ヘリから、上田潤撮影拡大国会前に集まったデモの参加者=29日午後7時29分、東京都千代田区、本社ヘリから、上田潤撮影

写真:ろうそくやペンライトを手に、国会前で「再稼働反対」の声を上げる参加者たち=29日午後7時21分、東京・永田町、福留庸友撮影拡大ろうそくやペンライトを手に、国会前で「再稼働反対」の声を上げる参加者たち=29日午後7時21分、東京・永田町、福留庸友撮影

 脱原発の実現に向けて、国に圧力をかけようと「7・29脱原発 国会大包囲」と題した抗議行動が29日あり、多くの人がロウソクやペンライトを手に国会議事堂を取り囲んだ。関西電力の大飯原発の再稼働に反対して、首相官邸前で毎週、抗議を続けてきた市民グループの連携組織「首都圏反原発連合」が呼びかけた。

 参加者は同日夕、日比谷公園で集会を開いた後、「さよなら原発」「ストップ再稼働」などと書かれたプラカードを手にデモ行進した。午後6時半、国会議事堂周辺の約1.5キロの歩道沿いに並び、脱原発への思いを象徴するロウソクなどに明かりをともした。

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7.29脱原発国会大包囲~空撮チャンネル 第二便
http://www.ustream.tv/recorded/24329660

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脱原発デモ、国会包囲=「金より子どもの未来を」-ろうそくに灯ともし、訴え・東京
http://www.jiji.com/jc/eqa?g=eqa&k=2012072900276
 原発再稼働を進める政府や黙認する政治に抗議するため、「7.29脱原発 国会大包囲」と名付けられたデモが29日、東京都内で行われ、多数の市民が参加した。「今のお金より子どもが希望を持てる未来を」。参加者らは同日夜、国会議事堂を包囲し、ろうそくに灯をともしながら脱原発を訴えた。主催者の市民グループ「首都圏反原発連合」によると、参加者は約20万人。警察当局は1万数千人としている。
 29日昼すぎの千代田区の日比谷公園。集合場所には既に、若者や親子、高齢者ら幅広い年齢層が集まっていた。30度を超える気温の中、帽子をかぶったり日傘をさしたりする人の姿も目立った。
 午後4時すぎから始まったデモの人波は東京電力本社前や経済産業省前を通り、国会議事堂に。灯をともしたろうそくやペンライトを掲げ、「原発要らない」「再稼働反対」と繰り返し叫んだ。
 長男(4)を連れて来た世田谷区の会社員、林秀樹さん(45)は原発再稼働を「やり方、手順がでたらめ」と批判。「原発廃止によって電気料金が値上がりしても、構わない。事故を起こすよりは安いでしょ」と指摘した。
 「野田(佳彦)首相は許せない」と怒りをあらわにするのは千葉県流山市の無職、藤井和代さん(61)。脱原発デモに初参加という。首相の選挙区の同県船橋市に住んでいたことがあり、「以前、野田さんと握手してしまったが、あんな人だとは思わなかった」と再稼働を決めた首相を酷評した。(2012/07/29-22:48)

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29.07.2012

Reaktion auf Fukushima
Japanische Atomkraftgegner grunden grune Partei
http://www.spiegel.de/politik/ausland/nach-fukushima-japanische-atomkraftgegner-gruenden-gruene-partei-a-847014.html

DPA
画像Anti-Atomkraft-Demo in Tokio: Neue Partei fur die Umwelt
Umweltaktivisten und Atomkraftgegner haben in Japan eine grune Partei gegrundet. Die neue politische Kraft will sich nach der Katastrophe von Fukushima fur die Umwelt einsetzen und in der kommenden Parlamentswahl eigene Kandidaten aufstellen.


Tokio - Es ist eine Reaktion auf die verheerende Katastrophe von Fukushima im Marz 2011: Am Samstag haben Umweltaktivisten und Atomkraftgegner in Japan eine neue grune Partei gegrundet. Auf dem Grundungskongress in Tokio sagte der neue stellvertretende Vorsitzende Akira Miyabe Japan brauche eine Partei, die entschieden fur Umweltpolitik eintrete.

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Am Sonntag versammelten sich in der japanischen Hauptstadt Tausende Menschen, um mit einer Menschenkette um das Parlament gegen die Atompolitik der Regierung zu protestieren. Die Anti-Atomkraft-Bewegung hatte Mitte Juni weiteren Auftrieb bekommen, als Ministerprasident Yoshihiko Noda entschieden hatte, erstmals seit dem Atomungluck von Fukushima zwei abgeschaltete Reaktoren wieder in Betrieb zu nehmen. Noda hatte die Entscheidung mit dem drohenden Energieengpass wahrend der Sommermonate begrundet.
Japanische Anti-Atomkraft-Bewegung wachst

Seit mehreren Monaten versammeln sich jede Woche Zehntausende Demonstranten vor dem Regierungssitz in Tokio. Vor zehn Tagen fanden sich zu einer Anti-Atom-Demonstration in einem Park der Hauptstadt bis zu 170.000 Menschen ein. Es war die groste Protestkundgebung, seitdem es im Atomkraftwerk Fukushima infolge des Erdbebens und Tsunamis vom 11. Marz 2011 zu einer Kernschmelze und dem Austritt groser Mengen Radioaktivitat gekommen war. Es war die folgenschwerste Atomkatastrophe seit dem Ungluck von Tschernobyl 1986.

Erst vor einer Woche hatte eine von der japanischen Regierung eingesetzte Expertenkommission ihren Untersuchungsbericht uber den Reaktorunfall vorgelegt. Das Ergebnis: Die Fukushima-Betreiberfirma Tepco hat Ermittlungen nach der Katastrophe behindert und versucht, das Ausmas der Schaden in dem AKW zu vertuschen.

Die Experten warfen auch der Regierung schwerwiegende Fehler vor: Sie habe der Offentlichkeit wichtige Informationen vorenthalten und die Katastrophe heruntergespielt hies es im Bericht. Dadurch sei die Bevolkerung erhohten Gesundheitsrisiken ausgesetzt worden - und das Misstrauen in die Behorden sei geschurt worden.

nck/AFP


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