医師の一分

アクセスカウンタ

zoom RSS 米国沖のマグロから微量セシウム 原発事故の影響

<<   作成日時 : 2012/06/08 22:49   >>

ブログ気持玉 0 / トラックバック 0 / コメント 0

米国沖のマグロから微量セシウム 原発事故の影響と発表
2012年5月29日 04時00分
http://www.tokyo-np.co.jp/s/article/2012052801001894.html
 東京電力福島第1原発事故に伴う微量の放射性セシウムが、米西海岸沖のクロマグロから検出されたと米スタンフォード大などの研究チームが28日付の米科学アカデミー紀要電子版に発表した。
 チームは「マグロが太平洋を横断し、原発事故による放射性物質を運んできたのは明らかだ」としている。食べても健康への影響は心配ないレベルだが、事故の大きさをあらためて示す結果だ。
 昨年8月、カリフォルニア州沖でクロマグロ15匹を捕獲、セシウム134を1キログラム当たり4ベクレル、セシウム137を6・3ベクレル検出した。昨年の原発事故時に日本沿岸にいて海流に乗り移動してきたらしい。
(共同)

画像

-----------------------------------------------------
29.05.2012

Radioaktivitat
Casium aus Fukushima in Thunfisch vor US-Kuste entdeckt
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/caesium-aus-fukushima-in-thunfisch-vor-us-kueste-entdeckt-a-835701.html

画像Forscher haben radioaktive Substanzen aus dem AKW Fukushima in Thunfischen vor Kalifornien entdeckt. Die Belastung ist zu gering, um Menschen zu gefahrden. Doch sie zeigt anschaulich, wie sich Schadstoffe in Tieren durch die Meere verbreiten konnen.


Washington/Stanford - In Thunfischen vor der US-Kuste sind radioaktive Stoffe nachgewiesen worden, die bei der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima freigesetzt wurden. Die im August 2011 vor der kalifornischen Kuste gefangenen Blauflossen-Thunfische seien deutlich starker mit Casium-137 belastet gewesen als 2008 gefangene Fische. Zudem habe man auch das kunstliche Isotop Casium-134 in den Tieren gefunden, berichten Forscher um Daniel Madigan von der Stanford University (US-Staat Kalifornien) im Fachblatt "Proceedings of the National Academy of Sciences".

ANZEIGE

Die gemessenen Werte stellen allerdings keine Gefahr beim Verzehr von Thunfisch dar: Sie liegen um mehr als eine Grosenordnung unter dem von der japanischen Regierung festgelegten Grenzwert von 100 Becquerel pro Kilogramm Fisch, heist es in der Studie. Nach Einschatzung von Marc-Oliver Aust vom Thunen-Institut fur Fischereiokologie in Hamburg bekame man durch eine Fischmahlzeit von 200 Gramm eine Strahlenbelastung von 0,064 Mikrosievert aus Casium-134 und -137 ab. Zum Vergleich: Pro Jahr nimmt ein Deutscher im Durchschnitt eine Dosis von rund 2300 Mikrosievert allein durch naturliche Radioaktivitat auf.
Allerdings zeigen die Messungen, dass die Fische die radioaktiven Substanzen auserst schnell transportiert haben: Gerade einmal vier bis funf Monate brauchten die Tiere, um die strahlenden Stoffe von Japan bis zur US-Kuste zu bringen. Wind und Meeresstromungen haben mehrere Monate langer gebraucht, um die Trummer der Tsunami- und Atomkatastrophe vom Marz 2011 an die nordamerikanische Kuste zu tragen.

Neue Erkenntnisse uber Tierwanderungen moglich

Vom Nordpazifischen Blauflossen-Thunfisch ist bekannt, dass seine Kinderstube in japanischen Gewassern liegt, bevor er an die amerikanische Ostkuste wandert. Madigan und sein Team verglichen die radioaktive Belastung von 15 Fischen aus Fangen vom August 2011 mit der von funf Fischen gleicher Art von 2008 sowie funf Gelbflossen-Thunfischen, die wahrend ihres Lebenszyklus vor der amerikanischen Kuste bleiben.

Nur im Blauflossen-Thunfisch von 2011 fanden sie Casium 134 - es musse daher von der Reaktorkatastrophe in Japan stammen. Die Substanz kommt in der Natur nicht vor, sondern wird ausschlieslich vom Menschen produziert. In den Jahren vor dem Fukushima-Unfall sei kein Casium-134 in den Pazifik gelangt.

ANZEIGE

Die Wissenschaftler pladieren dafur, diesen Nachweis der Radioaktivitat zu nutzen, um mehr uber andere weitwandernde Meereslebewesen wie Karettschildkroten, Dunkle Sturmtaucher und Lachshaie zu erfahren, die sich zeitweilig in japanischen Gewassern aufhalten.
Im Gegensatz zu anderen Verbindungen sinkt radioaktives Casium nicht schnell zu Boden, sondern verbleibt fur langere Zeit im Wasser. Fische nehmen es uber ihre Kiemen auf, oder indem sie bereits belastete Organismen fressen, sagte Studienleiter Madigan. Er glaubt, dass in Thunfischen vor der japanischen Kuste insbesondere die Konzentrationen von Casium-134 nach dem Reaktorunfall deutlich erhoht waren - vermutlich 40 bis 50 Prozent hoher als normal.

Doch auch das relativiere sich schnell: Casium-134 hat eine Halbwertszeit von zwei Jahren. Die Substanz werde von Blauflossen-Thunfisch standig ausgeschieden. Auserdem werde die Verbindung durch das Wachstum der Tiere in deren Korpern zusatzlich verdunnt.

dpa/Reuters

----------------------------------------------------
Pacific bluefin tuna transport Fukushima-derived radionuclides from Japan to California
Daniel J. Madigana,1, Zofia Baumannb, and Nicholas S. Fisherb

PNAS 2012 ; published ahead of print May 29, 2012, doi:10.1073/pnas.1204859109

aHopkins Marine Station, Stanford University, Pacific Grove, CA 93950; and
bSchool of Marine and Atmospheric Sciences, Stony Brook University, Stony Brook, NY 11794
Edited by Karl K. Turekian, Yale University, North Haven, CT, and approved April 25, 2012 (received for review March 22, 2012)

Abstract

The Fukushima Dai-ichi release of radionuclides into ocean waters caused significant local and global concern regarding the spread of radioactive material. We report unequivocal evidence that Pacific bluefin tuna, Thunnus orientalis, transported Fukushima-derived radionuclides across the entire North Pacific Ocean. We measured γ-emitting radionuclides in California-caught tunas and found 134Cs (4.0 ± 1.4 Bq kg−1) and elevated 137Cs (6.3 ± 1.5 Bq kg−1) in 15 Pacific bluefin tuna sampled in August 2011. We found no 134Cs and background concentrations (∼1 Bq kg−1) of 137Cs in pre-Fukushima bluefin and post-Fukushima yellowfin tunas, ruling out elevated radiocesium uptake before 2011 or in California waters post-Fukushima. These findings indicate that Pacific bluefin tuna can rapidly transport radionuclides from a point source in Japan to distant ecoregions and demonstrate the importance of migratory animals as transport vectors of radionuclides. Other large, highly migratory marine animals make extensive use of waters around Japan, and these animals may also be transport vectors of Fukushima-derived radionuclides to distant regions of the North and South Pacific Oceans. These results reveal tools to trace migration origin (using the presence of 134Cs) and potentially migration timing (using 134Cs:137Cs ratios) in highly migratory marine species in the Pacific Ocean.

テーマ

関連テーマ 一覧


月別リンク

ブログ気持玉

クリックして気持ちを伝えよう!
ログインしてクリックすれば、自分のブログへのリンクが付きます。
→ログインへ

トラックバック(0件)

タイトル (本文) ブログ名/日時

トラックバック用URL help


自分のブログにトラックバック記事作成(会員用) help

タイトル
本 文

コメント(0件)

内 容 ニックネーム/日時

コメントする help

ニックネーム
本 文
米国沖のマグロから微量セシウム 原発事故の影響 医師の一分/BIGLOBEウェブリブログ
文字サイズ:       閉じる